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Neun Stäbe
Wir sehen auf der Karte 9 Stäbe
einen Mann, der sich an seinem Stab klammert. Schauen wir ihn uns
genauer an, erkennen wir, dass er einen Verband am Kopf trägt und
sich scheinbar eine Wunde durch einen Kampf zugezogen hat. Durch den
Kampf und die Verletzung hat er eine sehr negative Erfahrung gemacht
und ist dadurch auch nicht mehr so offen und vertrauensvoll. Wen
verwundert es, dass er dadurch auch sehr misstrauisch und wachsam
ist. Auch ist der Mann sich bewusst, dass sein überstandenes
negatives Ereignis sich noch mal wiederholen kann. Da er sich bei
dem Kartenbild lediglich um Stäbe (vitales und dynamisches Element)
handelt, ist es kein schlimmes Ereignis gewesen, sondern eher eines
in abgeschwächter Form.
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Wenn Sie neun Stäbe als Tageskarte ziehen,
werden Sie heute sehr wachsam sein. Sie haben negative Erlebnisse
gehabt und dadurch auch ihr Lehrgeld gezahlt. Die Karte sagt aber
auch aus, dass eine bestimmte Angelegenheit noch nicht erledigt ist
und Sie noch mit negativen Überraschungen rechnen müssen. Die
Erfahrung zeigt jedoch, dass die negativen Überraschungen
ausbleiben, wenn wir darauf vorbereitet sind. Auf den vorherigen Seiten ist oft
die Rede, dass wir versuchen sollten, positiv zu denken. Als Beispiel
nenne ich das Autofahren. Angenommen, Sie setzen sich morgens ins
Auto, um auf die Arbeit zu fahren. Beim losfahren wird Ihnen
bewusst, dass Sie jederzeit in einen Unfall verwickelt sein können
und fahren deshalb achtsamer. Diese Denkweise ist nicht negativ.
Negativ wird ihre Denkweise erst dann, wenn Sie sich vorstellen, in
einen Unfall verwickelt zu sein und deshalb Angst bekommen, Ihr
Fahrzeug zu benutzen. |
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Deutung neun Stäbe = Achtsamkeit, vorsichtiges
Handeln |
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